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Abdel-Halim Khafagy (arab. <bdi dir="ltr"><bdo dir="rtl" lang="" class="arabic spanAr" style="direction:rtl; unicode-bidi:embed; font-size:120%;">عبدالحليم خفاجي</bdo></bdi>) (geboren 6. Februar 1932, gest. 31. August 2013) war langjähriger Geschäftsführer des SKD Bavaria Verlags in München und Herausgeber und Verfasser zahlreicher religiöser islamischer Schriften, unter anderem auch einer mehrbändigen Übersetzung des Korans. Wegen der Unterstützung von Familien inhaftierter Muslimbrüder war er in Ägypten sechzehn Jahre lang inhaftiert, bevor er nach Deutschland kam.[1]

Bekanntheit erlangte Khafagy, als er im Jahr 2001 während eines Auslandsaufenthalts in Bosnien von Amerikanern verschleppt, in einem Militärgefängnis in der Nähe von Tuzla inhaftiert, misshandelt und unter menschenunwürdigen Bedinungen festgehalten wurde.[2][3][4][5]. Der Fall war auch Gegenstand eines BND-Untersuchungsausschusses im Bundestag.[6][7]

Veröffentlichungen

  • H̱afāǧī, ʿAbd-al-Ḥalīm: An meine gläubige Schwester … : 33 Briefe über Seele und Paradies, München : SKD Bavaria, Verl. und Handel, 1995
  • H̱afāǧī, ʿAbd-al-Ḥalīm ; Gharieb, Gharieb Mohamed ; Behr, Harun [Bearb.]: Gottes unverfälschte Worte : Antwort auf Salman Rushdie’s satanische Verse, München : SKD Bavaria Verl. und Handel, 1990, ISBN 3-926575-13-1

Einzelnachweise

  1. Bericht auf stern.de (Abgerufen am 3. September 2013)
  2. Bericht auf der Website des europäischen Parlaments Punkt 92 (Abgerufen am 3. September 2013)
  3. Bericht auf stern.de (Abgerufen am 3. September 2013)
  4. Stellungnahme der SPD-Bundestagsfraktion zum Fall Khafagy (Abgerufen am 3. September 2013)
  5. Interview auf Tagesschau.de (Abgerufen am 3. September 2013]
  6. Beitrag deer Zeitschrift Neues Deutschland (Abgerufen am 3. September 2013)
  7. Bericht in der Süddeutschen Zeitung (Abgerufen am 3. September 2013)